Intervallfasten Erfahrungen: meine 10 wichtigsten Lektionen

Intervallfasten ist eigentlich nichts Neues. Allerdings ist das Ernährungskonzept erst in den letzten Jahren zunehmend bekannt geworden. Seine Anhänger preisen es als Wunderwaffe zum Abnehmen und heben zudem die zahlreichen Vorteile, die das Kurzzeitfasten für die Gesundheit haben soll, hervor.

Ich selbst habe mithilfe von intermittierendem Fasten innerhalb von 11 Monaten rund 38 Kilo abgenommen und halte mein Gewicht mittlerweile seit circa neun Monaten nahezu konstant. Im Folgenden möchte ich dir gerne erzählen, welche Erfahrungen ich in dieser Zeit mit Intervallfasten gemacht habe.

Meine wichtigsten Intervallfasten Erfahrungen auf einen Blick

  1. Am Anfang fiel mir das Durchhalten noch ziemlich schwer, da mein Körper den neuen Rhythmus nicht gewohnt war.
  2. Intermittierendes Fasten ist kein Wundermittel, um ohne Arbeit schlank zu werden.
  3. Mit den ersten Erfolgen stieg auch meine Motivation, weiter dranzubleiben und das Fasten ernst zu nehmen.
  4. Rückschläge lassen sich manchmal nicht vermeiden und gehören beim Abnehmen leider auch dazu.
  5. Intervallfasten bietet ein hohes Maß an Flexibilität, sodass gelegentliche Restaurantbesuche und Partys kein Problem sind.
  6. Ein angepasster Plan, der sich an den Erfordernissen des Alltags orientiert, erleichtert die Umsetzung deutlich.
  7. Die Fastenphasen helfen mir dabei, meine Konzentration zu verbessern und die Produktivität beim Arbeiten zu erhöhen.
  8. Seit ich mit dem Intervallfasten angefangen habe, habe ich im Alltag deutlich mehr Energie.
  9. Mit den richtigen Lebensmitteln lässt sich Hunger effektiv vermeiden, ohne dabei die Fortschritte beim Abnehmen zu gefährden.
  10. Dauerhaft schlank zu bleiben ist zwar möglich, erfordert jedoch konsequente Arbeit, um einen Rückfall in alte Gewohnheiten zu vermeiden.

Intervallfasten Erfahrung #1: aller Anfang ist schwer

So lange ich denken kann, habe ich jeden Morgen gefrühstückt und darauf geachtet, drei regelmäßige Mahlzeiten am Tag zu mir zu nehmen. Dass ich eine davon ausfallen gelassen habe, kam lediglich in Ausnahmefällen vor.

Dementsprechend schwer fiel es mir am Anfang, mit dieser Gewohnheit zu brechen und meine Mahlzeiten auf einen begrenzten Zeitraum zu beschränken. Wenn du mit dem Intervallfasten startest, wirst du vermutlich ähnliche Erfahrungen machen.

Doch ich kann dir versprechen, dass der Hunger nach einer Weile verschwindet und dann auch das Durchhalten leichter fällt, als du jetzt vielleicht noch denkst.

Intervallfasten Erfahrung #2: falsche Erwartungen sorgen für Frust

Intervallfasten wird gerne als einfache Lösung zum Abnehmen verkauft. Doch obwohl es sich ohne Zweifel um eine effektive Methode handelt, um die Ernährung in den Griff zu bekommen, ist es gewiss kein Wundermittel für einen automatischen Fettabbau.

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass Intervallfasten zwar ein nützliches Werkzeug sein kann. Ein Selbstläufer ist es jedoch nicht. Abnehmen ist immer mit Arbeit verbunden und intermittierendes Fasten stellt hierbei keine Ausnahme dar.

Je schneller du das verstehst, desto weniger frustriert wirst du sein und desto eher wirst du dich über deine ersten Erfolge mit Intervallfasten freuen können.

Intervallfasten Erfahrung #3: mit den Fortschritten steigt die Motivation

Meine ersten Fortschritte gehören ohne Zweifel zu den besten Erfahrungen, die ich mit Intervallfasten gemacht habe. Sobald ich mich an den neuen Mahlzeiten-Rhythmus gewöhnt und die für mich richtige Kombination aus Fasten und Essen mit Plan gefunden hatte, kamen die ersten Erfolge wie von selbst.

Alleine im ersten Monat habe ich knapp 14 Kilo verloren. Das hat mir nicht nur ein vollkommen neues Körpergefühl beschert, sondern mich gleichzeitig auch unglaublich motiviert, weiterzumachen und meine neuen Gewohnheiten beizubehalten.

Auch wenn der Anfang dir vielleicht schwer fällt, bin ich mir sicher, dass es dir ganz ähnlich gehen wird und sich das Dranbleiben schon bald für dich auszahlt.

Intervallfasten Erfahrung #4: Rückschläge gehören dazu

Natürlich habe ich nicht nur gute, sondern auch weniger gute Erfahrungen mit Intervallfasten gemacht. Eine davon ist die Tatsache, dass der Gewichtsverlust nie linear verläuft und es beim Abnehmen immer wieder mal zu Rückschlägen kommen kann.

Stillstand oder gar Rückschritte auf der Waage können sehr frustrierend sein und die Motivation schnell schwinden lassen. Doch ich habe gelernt, dass schlechte Phasen, in denen man es mit der Ernährung aus diversen Gründen nicht so genau nimmt, auch beim Intervallfasten dazu gehören.

Wichtig ist nur, wie du mit diesen Situationen umgehst und dass es dir zeitnah gelingt, deinen Intervallfasten Plan fortzusetzen.

Intervallfasten Erfahrung #5: intermittierendes Fasten macht flexibel

Sei es die Teilnahme an einer Party oder ein einfacher Besuch im Restaurant – während einer Diät stellt diese Form der Freizeitgestaltung normalerweise eine große Herausforderung dar. Mit Intervallfasten sieht das Ganze jedoch anders aus.

Schließlich kannst du mit gezieltem Fasten jederzeit gegensteuern. Anstatt zu verzichten, tritt einfach davor oder danach ein wenig kürzer. Genau wie ich wirst du die Erfahrung machen, dass dir diese Flexibilität den Alltag und das Pflegen deiner sozialen Kontakte deutlich erleichert.

Ich habe damals zum Beispiel etwa einen Monat vor Weihnachten mit dem Intervallfasten angefangen und konnte trotz der Feiertage in den ersten Wochen gute Fortschritte erzielen.

Intervallfasten Erfahrung #6: gute Planung ist alles

Wenn du abnehmen möchtest, solltest du nicht einfach anfangen, zu hungern. Stattdessen ist es wichtig, dass du mit einem Plan an die Sache rangehst. Deine Ernährung sollte so gut wie möglich zu deinen Vorlieben und deinem Alltag passen.

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass sich Intervallfasten perfekt dafür eignet, das Timing und die Zusammensetzung der Mahlzeiten ohne große Anstrengungen an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Je besser es dir gelingt, diesen Vorteil für deinen eigenen Intervallfasten Plan zu nutzen, desto leichter wirst du Fortschritte beim Abnehmen erzielen.

Intervallfasten Erfahrung #7: leerer Bauch und freier Kopf

Am Anfang hatte ich während der Fastenphasen nicht nur mit Hunger, sondern auch mit Problemen bei der Konzentration zu kämpfen. Doch mit der Zeit hat sich das glücklicherweise gelegt.

Mittlerweile fällt es mir während dem Fasten besonders leicht, mich zu fokussieren und produktiv zu arbeiten. Selbst stressige Arbeitstage stellen trotz (oder vielleicht auch wegen) fehlender Mahlzeiten kein Problem mehr für mich dar.

Ich weiß zwar, dass nicht alle beim Intervallfasten diese Erfahrung machen. Für mich ist sie jedoch ein großer Pluspunkt, den ich nicht mehr missen möchte.

Intervallfasten Erfahrung #8: mit Energie durch den Alltag

Lange Zeit war ich davon überzeugt, dass es mir ohne regelmäßige Mahlzeiten an Energie fehlen würde. In der Praxis habe ich mit dem Intervallfasten jedoch andere Erfahrungen gemacht und festgestellt, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Denn tatsächlich habe ich deutlich mehr Energie als früher. Das ständige Völlegefühl nach den Mahlzeiten sowie die Müdigkeit nach meiner Mittagspause sind komplett verschwunden und ich fühle mich mit leerem Bauch keineswegs kraftlos oder ausgelaugt.

Natürlich bin ich mir durchaus bewusst, dass sich dieser Umstand nicht ausschließlich auf das Intervallfasten zurückführen lässt, sondern auch mit meinem deutlich niedrigeren Gewicht und der ausgewogeneren Ernährung zusammenhängt.

Intervallfasten Erfahrung #9: du bist, was du isst

Intermittierendes Fasten an sich macht keine Vorgaben, welche Lebensmittel auf den Teller kommen dürfen. Das ist Vor- und Nachteil zugleich. Zum einen eignet sich Intervallfasten dadurch für praktisch jede Ernährungsform.

Zum anderen besteht jedoch auch die Gefahr, dass du dir dein Leben mit den falschen Lebensmitteln unnötig schwer machst und entweder zu viele Kalorien zu dir nimmst oder die Portionen zu klein sind, um davon richtig satt zu werden.

Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass natürliche Lebensmittel mit einer niedrigen Energiedichte das Durchhalten beim Intervallfasten erleichtern.

Intervallfasten Erfahrung #10: schlank bleiben heißt dran bleiben

Die meisten denken, dass es unmöglich ist, dauerhaft abzunehmen. Dieser Meinung muss ich jedoch ganz klar widersprechen. Natürlich besteht immer das Risiko, dass der Jojo-Effekt die verlorenen Kilos zurückbringt. Das bedeutet jedoch nicht, dass es zwangsläufig so kommen muss.

Meine Erfahrungen haben mir allerdings gezeigt, dass es dauerhafte Erfolge beim Intervallfasten erforderlich machen, sich immer wieder neu zu motivieren, um nicht in alte Gewohnheiten zurück zu fallen.

Sollte dein Gewicht wieder ansteigen, musst du dafür bereit sein, zeitnah etwas dagegen zu tun. Nur so kannst du den Jojo-Effekt verhindern und auf Dauer schlank bleiben.

Meine Intervallfasten Erfahrungen – ein abschließendes Fazit

Wie du anhand meiner Erfahrungen unschwer erkennen kannst, hat Abnehmen mit Intervallfasten für mich sehr gut funktioniert. Es ist zwar mit Sicherheit kein Selbstläufer. Doch für mich haben die Vorteile des intermittierenden Fastens ganz klar überwogen und das Dranbleiben hat sich gelohnt.

Mittlerweile kann ich mir längst nicht mehr vorstellen, mich anders zu ernähren. Ich werde meinen jetzigen Rythmus beim Essen daher auch in Zukunft beibehalten und weiterhin daran arbeiten, mein Gewicht zu halten.

Ich hoffe, dass dich meine Intervallfasten Erfahrungen ein wenig motivieren konnten und dir gezeigt haben, dass sich das Ganze trotz einiger Herausforderungen lohnt.