5 Fehler, die deinen Erfolg beim Intervallfasten verhindern

Intermittierendes Fasten kann dir dabei helfen, leichter abzunehmen und dich insgesamt fitter und leistungsfähiger zu fühlen. Voraussetzung ist dafür jedoch, dass du es richtig machst.

Denn auch wenn sich das Ernährungskonzept eigentlich recht simpel umsetzen lässt, gibt es dennoch einige Dinge, die du dabei falsch machen kannst.

In diesem Artikel lernst du fünf Fehler, die deinem Erfolg beim Intervallfasten im Weg stehen, kennen und erfährst wie du sie am besten vermeidest.

Fehler Nummer 1: du bist ungeduldig

Du hast Intervallfasten bereits ausprobiert, aber nach wenigen Tagen beschlossen, dass es nicht für dich geeignet ist? Das ist dein gutes Recht. In meinen Augen ist es allerdings gleichzeitig auch ein großer Fehler.

Ich weiß natürlich nicht wie alt du bist. Vielleicht bist du 20 , vielleicht 30, möglicherweise auch 40. So oder so bist du vermutlich seit vielen Jahren an regelmäßige Essenszeiten gewöhnt und längere Pausen waren bislang die Ausnahme.

Die Änderung deiner Essgewohnheiten bedeutet also eine große Umstellung für dich. Wenn du zum Beispiel Intervallfasten 16/8 versuchst, ist das Frühstück plötzlich von deinem Speiseplan gestrichen.

Dein Körper ist es jedoch gewohnt, morgens etwas zu essen zu bekommen. Dadurch wirst du am Anfang sehr wahrscheinlich den Vormittag über gegen den Hunger ankämpfen müssen.

Das ist ganz normal. Denn dein Körper benötigt etwas Zeit, um sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen. Gib ihm diese, und du wirst schon bald merken, wie der Hunger weniger wird und du immer besser mit deinem Intervallfasten Plan zurecht kommst.

Praxistipp: Gib deinem Körper Zeit, um sich an den neuen Ernährungsrhythmus zu gewöhnen.

Fehler Nummer 2: du hast unrealistische Erwartungen

Auch solltest du nicht denken, dass du durch intermittierendes Fasten innerhalb von zwei Wochen 10 Kilo verlieren wirst. Schnelle Erfolge sind zwar machbar. Jedoch solltest du dabei stets realistisch bleiben.

Auch das Kurzzeitfasten kann keine Wunder bewirken. Sei dir dieser Tatsache bewusst und setze dir realistische Ziele, die du auch erreichen kannst.

Auf diese Weise bewahrst du dich selbst vor unnötigem Frust. Denn wenn du dir selbst zu ehrgeizige Ziele steckst, ist dein Scheitern bereits von Anfang an vorprogrammiert.

Und je mehr du dein Ziel verfehlst, desto eher wirst du aufgeben und dir selbst sagen, dass das Abnehmen mit Intervallfasten sowieso nicht funktioniert.

Praxistipp: Mit realistischen Zielen erhöhst du die Wahrscheinlichkeit Erfolg beim Intervallfasten zu haben.

Fehler Nummer 3: du denkst, Kalorien sind unwichtig

Du denkst, dass 16, 18 oder auch 24 Stunden fasten bedeuten, dass du im Anschluss daran so viel essen kannst, wie du willst? Da muss ich dich leider enttäuschen.

Dieser Fehler kann deinen Versuch, einen flacheren Bauch zu bekommen, ganz schnell zunichte machen. Intervallfasten bringt zwar einige Vorteile mit sich. Das bedeutet jedoch nicht, dass du deshalb grundlegende Abnehm-Regeln nicht mehr beachten musst.

Intermittent Fasting erleichtert dir lediglich das Einhalten eines Kaloriendefizits. Dennoch entscheidet nach wie vor deine Energiebilanz darüber, ob du abnimmst oder nicht.

Nutze das Fasten also nicht als Ausrede, um dich im Anschluss daran vollzustopfen. Glaub mir. Es ist auch in sechs oder acht Stunden ohne weiteres möglich, weit mehr zu essen, als du verbrauchst.

Insbesondere wenn du ohnehin dazu neigst, beim Essen schnell die Kontrolle zu verlieren, solltest du verstärkt darauf achten. Mit etwas Planung und einem passenden Diätplan kannst du hier gut vorbeugen.

Praxistipp: Eine negative Energiebilanz ist auch beim Intervallfasten für deinen Erfolg entscheidend.

Fehler Nummer 4: du denkst, du kannst essen was du willst

Ich habe schon des öfteren gelesen, dass man außerhalb der Fastenperioden alles essen kann, was man möchte. Prinzipiell ist das sicher richtig. Und dennoch kann es sich schnell als Fehler erweisen, das zu tun.

Denn es ist nun mal so, dass es sehr wohl einen großen Unterschied macht, von welchen Lebensmitteln du dich ernährst. Greifst du hauptsächlich zu Süßigkeiten und Fastfood, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du insgesamt zu viele Kalorien zu dir nimmst.

Das liegt ganz einfach an der hohen Energiedichte und der vergleichsweise schlechten Sättigung, die dir solche Mahlzeiten bieten.

Ernährst du dich stattdessen eiweißreich und verwendest größtenteils unverarbeitete Lebensmittel, ist das auf Dauer nicht nur gesünder. Es sorgt zudem dafür, dass du schneller und länger satt bist und tendenziell weniger isst.

Das bedeutet natürlich nicht, dass du nie wieder ein Stück Schokolade essen darfst. Willst du jedoch durch Intervallfasten erfolgreich abnehmen, solltest du nicht nur deinen Essenszeiten, sondern auch der Zusammenstellung deiner Mahlzeiten die notwendige Beachtung schenken.

Auf diese Weise wirst du deutlich leichter ein Kaloriendefizit erzielen, ohne dabei zu hungern. Das führt wiederum dazu, dass du auch wirklich Körperfett abbaust.

Praxistipp: Die richtigen Lebensmittel erleichtern dir das Einhalten deines Diätplans deutlich.

Fehler Nummer 5: du passt deine Ernährung nicht an

Ganz klar. Es gibt Regel, die für alle Menschen gleichermaßen Gültigkeit haben. Und wenn du abnehmen willst, musst du diese Regeln einhalten. Für deinen Erfolg ist vor allem deine Kalorienzufuhr entscheidend. Zudem solltest du auf eine eiweißreiche Ernährung achten.

Innerhalb dieser Regeln kannst du dennoch versuchen, den Weg zu finden, mit dem du am besten zurecht kommst. Versuche dich nicht zu einem starren Plan, bei dem du merkst, dass er für dich ungeeignet ist, zu zwingen.

Für dich funktioniert alternierendes Fasten besser, als die 16/8 Diät? Dann nutze diese Methode. Tue das, was zum Abnehmen nötig ist. Doch bleibe dabei flexibel.

Denn letzten Endes kommt es darauf an, dass du dich wohl fühlst und dauerhaft am Ball bleibst. Achte darauf, was und wie viel du isst und nutze Intervallfasten so, wie es am besten zu dir und deinem Alltag passt.

Praxistipp: Wende intermittierendes Fasten so an, dass du gut damit zurechtkommst.

Fazit

Eigentlich ist es ganz einfach, mit Intervallfasten Erfolge zu erzielen. Doch wie du siehst, gibt es dennoch ein paar Dinge, die du dabei beachten musst.

Gerade fehlende Geduld am Anfang sorgt schnell dafür, dass du aufgibst, bevor du richtig angefangen hast. Sei dir bewusst, dass es einen Moment dauert, bis du dich umgewöhnt hast. Es lohnt sich, deinem Körper diese Zeit zu geben.

Bedenke außerdem, dass intermittierendes Fasten keine magische Lösung für deine Gewichtsprobleme darstellt. Trotz des regelmäßigen Fastens wirst du nicht über Nacht schlank werden.

Ebenso wenig gibt es trotz aller Vorteile hinsichtlich der Umsetzung im Alltag und der Gesundheit, eine Garantie, dass du nur durch das Fasten abnimmst.

Achte daher darauf ein Kaloriendefizit einzuhalten und dich von den richtigen Dingen zu ernähren. Denn durch das richtige Essverhalten außerhalb der Fastenperioden, entscheidest du über deinen Erfolg oder Misserfolg beim Intervallfasten.